Sandra Ziegler: Ich identifiziere mich mit Andy

Wohnen Sie noch bei ihrer Mutter?
Ja, ich wohne noch bei meinen Eltern.
2.Haben Sie eine Familie ?
Ja, ich habe einen jüngeren Bruder.
3.Sind Sie verheiratet ?
Nein, ich bin nicht verheiratet.
4.Haben Sie Haustiere?
Nein.
5.Sind Sie katholisch oder evangelisch?
Ich bin katholisch.
6. Wieso schreiben Sie immer über Pferde?
Ich reite gerne und ich mag Pferde.
7.Haben Sie noch eine Leidenschaft außer Reiten?
Ja, schreiben, lesen, schwimmen und mit Freunden weggehen.
8. Hören Sie gerne Musik? Und wenn ja, welche?
Ja, Musicals und was in den Charts so läuft.
9. Wie können Sie sich so viele verschiedene Bücher über Pferde ausdenken?
Wenn mir Ideen kommen, schreibe ich einfach drauf los.
10. Haben Sie das auch erlebt, was sie schreiben?
Nein, habe ich nicht.
11. Erleben Sie die Geschichte mit?
Ja, ich sehe alles bildlich vor mir.
12.Lesen Sie Bücher von anderen Verlagen (Schriftstellern)?
Ja, natürlich.
13. Schauen Sie sich von anderen Schriftstellern Sachen ab?
Ja, das habe ich früher immer gemacht, aber jetzt nicht mehr.
14. Was halten Sie vom Tierschutz und engagieren Sie sich für ihn?
Ich finde Tierschutz gut, aber engagieren tue ich mich nicht dafür.
15. Wer ist ihr schriftstellerisches Idol?
Enid Blyton.
16. Würden Sie ihren Lehrerjob für ihre Leidenschaft, Bücher zu schreiben, aufgeben?
Ja, wenn ich genug Geld damit verdienen würde.
17. Wenn Sie doch Lehrerin sind, haben sie überhaupt noch Zeit zum Schreiben?
Ja,wenn Ferien sind, wenn Wochenende ist und einfach, wenn mir Ideen kommen.
18. Wo und in welcher Klasse unterrichten Sie?
In der Grundschule in Babenhausen, in der 3. und 4.Klasse.
19. Welche Fächer unterrichten Sie?
Mathematik, Englisch, Kunst, Sachkunde und Deutsch.
20. Wie kommen Sie in die Schule?
Mit dem Auto.
21. War in ihrer Familie jemand Schriftsteller?
Nein, Mutter und Vater nicht, aber die Oma hat immer gerne geschrieben.
22. Haben Sie ein eigenes Pferd?
Ein eigenes Pferd habe ich nicht.
23. In welchem Alter haben sie Ihr Buch geschrieben?
Mit 11 Jahren habe ich mein erstes Buch geschrieben.
24. Wer entscheidet über Illustration und Titel des Buches?
Die Illustration und den Titel legt der Verlag fest. Darauf habe ich keinen Einfluss. Der Illustrator heißt Matz Bergen.
25. Gibt es die Personen in Ihren Büchern wirklich ?
Ein Teil der Personen ist ausgedacht. Mit Andy identifiziere ich mich selber.
geschrieben von Kübra 7b  Marvin, der Puppenspieler

Wir haben einen neuen Schüler bekommen. Er heißt Marvin und ist 13 Jahre alt. Doch er wohnt nicht wie wir in einem ganz gewöhnlichen Haus, sondern in einem Wohnwagen. Ihr fragt euch bestimmt, warum? Die Antwort ist einfach: weil Marvins ganze Familie im Puppentheater mitmacht und deswegen müssen sie in ganz vielen Orten auftreten. Marvin hat mit sechs Jahren angefangen mitzuhelfen. Und er geht nicht in eine feste Schule, sondern er geht in die Schule des Ortes, wo sie auftreten müssen. Und jetzt sind sie in Stockstadt. Deshalb ist Marvin in unserer Klasse. Es fällt ihm schwer, sich von seinen Freunden zu trennen. Marvin ist seit einer Woche in unserer Klasse und er wird noch einmal eine Woche bleiben.
Esra, 6a
Wir haben seit einer Woche einen neuen Schüler bekommen. Er heißt MARVIN. Er ist 13 Jahre alt, wohnt nicht in einem ganz normalen Haus, sondern in einem Wohnwagen, obwohl Marvin noch vier Brüder hat. Die Familie hat aber ein Haus. Sie gehen jedoch nur selten dorthin, weil Marvin und seine Eltern immer Puppentheater spielen müssen. Darum muss er immer in andere Städte gehen und wechselt die Schule ständig. Manchmal macht ihm das Spaß, manchmal ist es aber nicht so leicht für Marvin. Er hilft, seit er sechs Jahre alt ist.
Bericht Süheyla, 6a  Handwerker in der Schule


Das hätten sich die Handwerker sicher nicht träumen lassen: Jahre nach ihrer Schulzeit gehen sie doch wieder Tag für Tag zur Schule - in die Hauptschule Stockstadts. Was eigenartig klingt, hat in der Tat einen nicht ganz alltäglichen Hintergrund: In den Sommerferien haben wir unser neues Dach bekommen. Aber am Anfang was es nicht dicht und wenn es geregnet hat, hatten wir einen Swimming-Pool in der Aula.
Zuerst haben die Handwerker das Dach im Pausenhof zusammengebaut. Anschließend wurde es mit einem riesigen Kran (er war größer als unsere Schule) über der Aula unserer Schule befestigt. Leider haben die Sommerferien nicht gereicht, um die Arbeiten zu beenden. Noch immer sind Bohrhämmer zu hören und Kabel werden verlegt.
Wir freuen uns schon auf den Tag, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind und unsere neue Aula fertig ist. Nicht nur das Dach wurde erneuert, unsere Schule erhielt auch eine neue Bühne mit toller Beleuchtung. Über diese Verschönerungen unserer Schule freut sich natürlich auch unsere Schülerzeitungsredaktion.
Bilder und Bericht: Monika, Sebastian und Esra
 Neugierig auf das Naturkundemuseum


Den Wandertag nutzte die 7 b für einen Besuch des Naturkundemuseums in Aschaffenburg. Hier der Bericht von Ceyda und Kübra: Unser Treffpunkt war um 8 Uhr in der Schule. Die ganze Klasse lief zu Fuß bis nach Aschaffenburg. Danach sind wir in das Museum gegangen, es war sehr interessant. Es gab Rehe, die zwei Köpfe hatten. Wir sahen auch Bilder und ausgestopfte Körper von Wildschweinen, Bären, Igeln, Adler und viele andere Vögel. Auch eine Wanzensammlung, Schmetterlinge, leuchtende und bunte Steine bewunderten wir. Ab 11 Uhr durften wir alleine in der Stadt bummeln. Mit Freunden (ohne Lehrer). Aber wer wollte, durfte auch im Museum bleiben und sich umschauen. Um 12.30 Uhr fuhr unser Bus nach Hause.  Nationalsozialisten brannten Aschaffenburger Synagoge nieder

Anfang Oktober waren alle Klassen unserer Schule beim Wandertag.
Die 9. Klassen waren am Denkmal der Synagoge in Aschaffenburg (Bild 2, 4), die an der so genannten Reichskristallnacht (besser: Reichsprogromnacht) bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde.
Jn dem unten zu sehenden Haus (Bild 12) sind Bilder und Diagramme über die Zeit der Judenverfolgung zu sehen, außerdem ein Modell der Synagoge (Bild 5) wie sie früher einmal ausgesehen hat. Viele Juden wurden damals in die Konzentrationslager gebracht und getötet. Am Haupttor jedes Konzentrationslagers stand der Spruch "Arbeit macht frei". Dies wird besonders deutlich auf Bild 9. Auf Bild 3 ist der Freiheitsbrunnen zu sehen, der vor dem Dekmal steht. Jeder Jude musste damals einen Judenstern tragen bzw. in seinem Pass stehen haben, damit er nicht mit einem "Arier" verwechselt werden kann. Auf diese Weise waren die Juden regelrecht gebrandmarkt.
Auf Bild 10 ist die Heilige Schrift der Juden zu sehen, die Thora, in der von rechts nach links gelesen wir. Sie is eigentlich nichts anderes als unser altes Testament. Aber etwas ist doch anders: Die Juden haben nicht 10 Gebote, sondern 613, an die sich aber nur wenig halten, weil es fast unmöglich ist, nach allen zu leben.
Auf Bild 7 sieht man einen Schüler mit einer kleinen blauen Mütze auf dem Kopf, die man anziehen muss, wenn man in eine Synagoge geht. An diesem Tag erfuhr ich, dass die Thora von Hand geschrieben wird und wenn man sich verschreibt, dann wird nicht nur die fehlerhafte Seite, sondern das ganze Buch neu geschrieben. Sonst würde man ja denken können, Gott wäre fehlerhaft. Der rote Teppich auf Bild 8 zeigt die Richtung an, in die man beten soll (nach Jerusalem).
Meine Meinung:
Der Tag war anstengend, aber sehr lehrreich, ich habe viel über die Gebote, Sitten und Bräuche der Juden erfahren können.
Bericht, Sebastian 9b 
 Kultusminister Schneider: "Ich will Talente fördern"


Stockstadt/München – Premiere im bayerischen Kultusministerium: Erstmals stellte sich Minister Siegfried Schneider den Fragen von rund 100 Schülerzeitungsredakteuren aus ganz Bayern. Als einzige Hauptschüler Unterfrankens waren die Stockstadter Steffen Hentschel, Florian Maiberger und Sebastian Flügel zur eineinhalbstündigen Pressekonferenz im Kultusministerium eingeladen. Zusammen mit Mitschülern und ihrem Lehrer Roland Lörzer gestalten sie die virtuelle Schülerzeitung der Hauptschule Stockstadt - den Papiertiger.
Schneider ging auf die zahlreichen und kritischen Fragen der Schüler zum Lehrermangel, zum damit verbundenen Unterrichtsausfall, zur Schließung von Teilhauptschulen, zum Rauch- und Handyverbot und zum Thema Gewalt ausführlich ein.
Er warb für sein Konzept, die Hauptschule noch praxisorientierter auszurichten: „Ich will die Hauptschule zu einer stark berufsorientierten Schule weiter entwickeln“, so Schneider. Jeder Schüler solle diese Schule ausbildungsreif mit einem Abschluss verlassen. Zu den 163 Ganztags-Hauptschulen in Bayern sollen in den nächsten Jahren jeweils 100 dazu kommen. Dann nimmt die Zahl der Hauptschulabgänger mit mittlerer Reife wahrscheinlich weiter zu. Zurzeit sind es 11000 von insgesamt 55000.
Den Hauptschülern kommt auch der Ausbau der Fachoberschul-Standorte von jetzt 20 auf künftig 46 entgegen. Hier können sie nach der Mittleren Reife die Fachhochschulreife erwerben, die zu einem Studium berechtigt. Um den grassierenden Lehrermangel zu beseitigen, empfahl Schneider den Schülerzeitungsredakteuren augenzwinkernd ein Lehramtsstudium. Besonders im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich würden dringend Lehrer benötigt.
 Was Florian beim Kultusminister erlebte

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|  Florian (mitte) bei der Essensausgabe im Kultusministerium. Foto Sebastian
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Am Mittwoch, 27. Juni 2007, war es soweit: Wir durften nach München fahren. Drei Redakteure unserer Schülerzeitung wurden eingeladen, einen Tag im Kultusministerium zu verbringen und viel Wissenswertes zu erfahren; alles rund um die Schülerzeitung bis hin zur schulischen Weiterbildung.
Morgens um 7 Uhr fuhren wir mit der Regionalbahn (RB) Richtung Aschaffenburg, von dort aus weiter mit einem Inter-City-Express (ICE) Richtung München - knapp drei Stunden. Die Fahrt war erträglich, da wir alle etwas gegen die Langeweile im Zug dabei hatten (MP3 Player, Hausaufgaben, etc.) und Gesprächsthemen hatten wir auch genug.
Am Hauptbahnhof in München angekommen, mussten wir mit der S-Bahn weiter zum Marienplatz, von dort aus konnte man das Kultusministerium einfach und gut zu Fuß erreichen; dachten wir zumindest. Wir schauten uns die zugeschickte Wegbeschreibung an und stellten fest: Es ist gar nicht so einfach, wenn man nicht weiß, wo welche Straße ist. Aber wir hatten Glück; eine Frau sprach uns an, die auch zum Kultusministerium musste und uns anbot, ihr zu folgen. Wie sich später herausstellte, war es eine Kursleiterin, die die Schülerzeitungsredakteure am Eingang des Kultusministerium empfangen sollte.
Dort angekommen bekamen wir Namensschilder und wurden in eine Liste eingetragen. Im Eingangsbereich konnten wir uns Bücher und Landkarten mitnehmen, wie zum Beispiel das Buch über die Geschichte Deutschlands. Nebenbei war noch viel Zeit zum Fotografieren. Als alle Angereisten in die Liste eingetragen waren, kam der Kultusminister aus seinem Zimmer und hieß uns alle herzlich willkommen.
Nach wenigen Minuten kam auch der Chef der Bahn in Bayern und hielt eine kurze Willkommensrede. Er teilte uns mit, dass die Bahn die Anreise für alle Redakteure und Aufsichtspersonen finanziert habe und dass während der Sommerferien vom 28. Juli bis 10. September alle anwesenden Schüler ein Ferien-Bayern-Ticket bekommen, mit dem man Reisen durch ganz Bayern unternehmen kann. Die Begeisterung war groß.
Nach der ganzen Aufregung wurden wir in Gruppen eingeteilt. Wir wurden nach dem ganzen Trubel in ein großes Zimmer begleitet, in dem uns alles über die berufliche Weiterbildung erzählt wurde. Obwohl es 45 Minuten waren, verging die Zeit bis zum Mittagessen schnell und ich muss sagen, dass die Präsentation sehr interessant war.
Von unserem Betreuer wurden wir in einen großen Raum geführt, in dem wir zu Mittag aßen. Über das Essen war wirklich nicht zu meckern, es gab Reis, Spätzle und viele leckere Soßen und bei den Getränken war die Auswahl auch sehr groß.
Nach dem Mittagessen bekamen wir einen neuen Betreuer, der uns in einem anderen Raum alles Wissenswerte über die Schülerzeitung erklärte und worauf es bei unseren Beträgen ankommt.
Dann war es auch schon so weit: Die Pressekonferenz mit dem Kultusminister begann. Nach der Rede, die ca. 20 Minuten dauerte, hatte jeder die Möglichkeit, eine Frage an den Minister zu stellen, insgesamt befragten wir ihn eineinhalb Stunden.
Danach verabschiedete sich der Minister von uns und wünschte eine gute Heimreise. Inzwischen war es 15.30 Uhr. Jede Schule durfte sich noch einen Fußball mitnehmen, der persönlich vom Minister unterschrieben wurde. Wir gehörten zu den Glücklichen, mit denen sich Minister Schneider fotografieren ließ.
Beim Verlassen des Kultusministeriums sahen wir auf der gegenüberliegenden Straße viele große Autos stehen und die Polizei war auch dabei. So neugeirig wie wir waren, fragten wir nach, wer da in dem Auto sitzt und ein Polizist sagte uns, dass es der thailändische Kronprinz sei. Da dieser nicht ausstieg, liefen wir weiter.
Wir entschieden uns zur Frauenkirche zu laufen und ein paar Fotos zu machen, anschließend gingen wir in ein naheliegendes Schnellrestaurant und nahmen einen kleinen Imbiss mit, den wir auf dem Weg zum Hofbräuhaus aßen.
Im Hofbräuhaus gab Herr Lörzer jedem ein alkoholfreies Getränk aus. Leider hatten wir nicht viel Zeit; da unsere Bahn bald fuhr. Wir liefen also um 17.20 Uhr zur S-Bahn-Station. Alles lief super, wir bekamen gleich die erste S-Bahn und verpassten unseren Zug am Hauptbahnhof auch nicht. Mit einem ICE sind wir bis nach Aschaffenburg gefahren.
Bericht: Florian, 8b  Sebastian: Interessant und lehrreich

Die Freude war riesig, als wir zur Pressekonferenz mit dem Kultusminister eingeladen wurden. Florian, Steffen und ich durften mit Herrn Lörzer nach München fahren. Ganz ohne Arbeit ging es aber nicht ab. Zunächst überlegten wir uns Fragen.
Uns interessierte, warum die Rechtschreibung ständig reformiert wird, warum der Staat für Hauptschüler deutlich weniger ausgibt als für Gymnasiasten und Realschüler, welche Hobbies der Kultusminister hat, ob er schon immer Minister werden wollte etc.
Dann war es soweit. Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit mit dem ICE mussten wir mit der S-Bahn zum Marienplatz fahren, um zum Kultusministerium zu laufen.
Dort bekamen wir eine Menge Gratisbücher, Broschüren und wurden von Kultusminister Siegfried Schneider begüßt. Anschließend gingen wir in die Gruppen, für die uns der Herr Lörzer eingeteilt hatte. Am Vormittag hielt ein Mann einen Vortrag darüber, was alles am Zeugnis und an den Hauptschulen geändert wird. Um zirka 12.30 Uhr bekamen wir Mittagessen.
Nach dem Essen wurden wir in die nächste Gruppe eingeteilt.
Der Mann, der sie leitete, sagte uns, dass man nach einer Mittleren Reife auch noch ein Abitur machen kann und dass man, wenn es in der vierten Klasse nicht fürs Gymnasium oder für die Realschule gereicht hat, trotzdem einen höheren Abschluss erreichen kann.
Meine Meinung zum Besuch im Kultusmisterium: Es war total interressant und lehrreich ebenfalls. Wirklich ein Erlebnis!
Bericht Sebastian, 8b  Der Vater des Schulmusicals

Er prägte die Hauptschule Stockstadt wie nur wenige: Bernd Weber, Lehrer und Vater des Puppenschiffs im Mainaschaffer Gasthaus Krone, arbeitete und wirkte fast 40 Jahre hier. Jetzt starb er im Alter von 65 Jahren. Sein Einfluss reicht bis in die Gegenwart und geht so weit, dass die Aula der heutigen Hauptschule leicht in ein Schultheater umgewandelt werden kann. Bernd Webers Schulmusicals mit selbst getexteten und komponierten Liedern machten die ehemalige Volksschule in ganz Unterfranken bekannt. An kaum einer anderen Schule spielten Kinder auf so hohem Niveau und mit so viel Freude Theater wie in Stockstadt.
Jedes Jahr wieder verwandelte sich die Hauptschule in eine Theaterwerkstatt: Im Werkraum bauten die Schüler an den Kulissen, im Handarbeitsraum nähten sie Gewänder, in den Klassenzimmern und auf der Bühne übten sie die abendfüllenden Musicals ein. Die Aufführungen waren die unumstrittenen Höhepunkte des Schuljahrs. Zwei Stunden unterhielten die Hauptschüler ihre Eltern und andere Gäste. Die Lieder Bernd Webers gingen ins Ohr, regten zum Nachdenken und zum Schmunzeln an. Der verlockende Gedanke, Kunst von Schülern für Schüler zu bieten, wurde Mal für Mal Wirklichkeit.
Stücke wie Saponia, Welttheater und Aschenputtel sind bis heute unvergessen. Lieder wie „Habt ihr nicht ein Kind gesehen“ aus Gockel, Hinkel und Gackeleia oder „Gebt mir drei Schiffe“ aus Kolumbus ebenfalls. Mit seiner herausragenden Begabung machte Bernd Weber Schüler und Schule in Stockstadt reicher.
Zwar verbrachte er hier die meiste Zeit seines Lebens, aber er kam aus der Stadt der berühmten Puppenkiste – Augsburg. Dort geboren, aufgewachsen und Lehramt studiert, kam Bernd Weber als junger Pädagoge an die Schule im aufstrebenden Ort am Main und blieb hier bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2003.
Einen solchen Mann gebe es an keiner anderen Schule im Landkreis, würdigte Bürgermeister Lothar Schaffrath den kreativen Kopf bei Webers Verabschiedung vor vier Jahren.
Schaffrath traf den Nagel auf den Kopf: Bernd Webers Bassstimme klingt noch heute manchem ausdrucksstark und kraftvoll im Ohr. Sein exzellentes Klavierspiel ebenfalls. Darüber hinaus verblüffte er mit Zaubertricks, originellen Geschichten und eigenen Kompositionen. Seine Begabung als Maler war unübersehbar – insbesondere bei den Kulissen des Puppenschiffs, aber ebenso bei Porträts von ehemaligen Schülerinnen und Schülern.
Was Bernd Weber hinterlässt, ist in seiner Vielfalt und seinem Reichtum kaum zu fassen. Zu seinem Erbe gehört jedoch ganz bestimmt das 1973 gegründete Puppenschiff. Denn die Matrosen wollen weitersegeln, auch wenn der Kapitän nach langer Krankheit von Bord gegangen ist. Das neue Stück Dornröschen, bei dem Bernd Weber im wahrsten Sinne des Wortes noch federführend wirkte, läuft bereits.  Schau nicht weg und wehre dich


In den Nachrichten hört man oft davon, aber ich frage
mich wie es dazu kommt. Man vermutet, dass viele Schüler durch
Gewalt im Fernsehen oder im Computer, Spiel und
Realität nicht mehr auseinanderhalten können.
Auch familiäre Hintergründe können zu Gewalttaten
führen. Zum Beispiel in Berlin-Kreuzberg wurde eine
Lehrerin von einem 12-jährigen Grundschüler
geschlagen. Sie hatte dann mehrere Knochenbrüche im
Gesicht. Durch fehlende oder schlechte Erziehung
kann es zu solchen Gewalttaten kommen. Redet mit
euren Eltern darüber, wenn euch ein Mitschüler belästigt, mobbt
oder sogar schlägt.
Ich kann euch nur den Rat geben, mit euren Eltern,
Verwandten oder guten Freunden darüber zu reden, wenn
es wirklich zu Gewalttaten oder auch blöden Anmachen
von Mitschülern kommt. Wehrt euch!
Und sagt einem Lehrer die Namen von solchen
Schlägern.
Sebastian, 8b  Gegen Aids gibt es kein Heilmittel


Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist eine ansteckende Krankheit, die jeder haben oder bekommen kann. Anders als bei der Grippe gibt es allerdings kein Gegenmittel oder eine Impfung. Aids kann durch Sperma oder Blut übertragen werden. Bei Drogenabhängigen kann es durch Benutzung von der gleichen Spritze durch zwei Süchtige übertragen werden, aber auch druch Sex ohne Kondom kann es ein Partner erhalten. Die Folgen sind zunächst Fieber und Kopfschmerzen. Alle Symtome deuten auf eine Grippe hin. Bei der Vermehrung der Viren sind keinerlei äußerliche Merkmale sichtbar. Wenn man den ganzen Symptomen nicht zum Opfer fallen will, dann sollte man sich vor dem Sex testen lassen oder ein Kondom benutzen. Auch Partnertreue ist ein wichtiger Punkt zum Schutz vor Aids.
Es gibt weiltweit ca. 39,5 Mio.HIV-Infizierte. | Der größte Teil der infizierten Menschen ist in Afrika südlich der Sahara mit 24,7 Mio. Aidskranke. In west- und Zentraleuropa dagegen nur 740.000 Leute. |
Ich meine: Denkt an die Folgen von Aids. Durch diese moderne Pest stirbt man ihrgendwann und wenn ihr mich fragt, dann wäre es mir dieses hohe Risiko nicht wert.
Bericht Sebastian, 8b  Drogen

Es gibt viele Arten von Drogen, es gibt die legale Drogen und die Illegalen Drogen.
Legale Drogen sind zum Beispiel verschreibungspflichtige Medikamente die ein Arzt verschreiben muss. Man bekommt zum Beispiel Schmerzmittel oder Beruhigungsmedikamente, die unter das Drogenschutzgesetz fallen. Man darf sie so einnehmen wie es der Arzt gesagt hat. Oftmals werden sie auch missbraucht und werden auch auf dem Schwarzmarkt vertickt wie zum Beispiel die Illegalen Drogen, es gibt verschiedene Arten wie Marihuana, Extacy, Heroin oder Kokain und LSD.
Süchtige geben viel Geld dafür aus und es bringt ihnen im Grunde nichts als zusätzliche Probleme. Sie kommen nur sehr schwer davon los. Das macht Süchtige zu hervorragenden Kunden und Drogen zu einem riesengeschäft für alle Dealer (Händler). Der erste Schuss ist meistens kostenlos, denn der Dealer macht einen dann davon abhängig und da man am Anfang im Normalfall keine anderen Dealer kennt, muss man seinen ganzen "Shit" bei ihm kaufen und damit kann er das, was er in dich investiert hat, schnell wieder reinholen, indem er das Zeug teuer verkauft. Wenn er das Geld wieder reingeholt hat, sagt er, dass er dir das Zeug für einen Freundschaftspreis verkauft, was aber meistens auch noch sehr teuer ist. Dazu kommen schwerwiegende körperliche und psychische Probleme. Also, hört auf mich: Am besten ist es, wenn man erst gar nicht damit anfängt und die Finger von jeder Art von Drogen lässt!!!
Jessica, 9b  Drogen führen zu Abhängigkeiten


Der Begriff “Droge” kommt von dem niederländischen “Droog”, zu deutsch “Trocken”. Mit Droog waren zu den Zeiten der niederländischen Kolonialherrschaft getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile und -produkte gemeint.
Als Droge gilt, nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen verändert. Sie werden oft auch als Rauschmittel bezeichnet. Von Rauschgift spricht man, wenn sie eine schädigende Wirkung auf den Körper haben.
Um gesundheitliche Schäden zu verhindern, sehen sich Staaten dazu veranlasst, den Umgang mit Drogen und Suchtstoffen zu kontrollieren und gegebenenfalls einzuschränken, d.h. per Gesetz zu reglementieren. Dennoch geben rund 30 Prozent deutscher Jugendlichen über 15 Jahren an, Konsumerfahrungen mit Drogen gesammelt zu haben.
Es gibt viele verschiedene Arten von Drogen. Die bekanntesten darunter sind Cannabis, Crack, Ecstasy, Heroin, LSD und Kokain.
Bei Drogen wie Nikotin oder Heroin kann es schon nach sehr kurzer Zeit zu einer körperlichen Abhängigkeit kommen, je nach Persönlichkeitskonstellation. Im Grunde kann jede rauscherzeugende Substanz eine Abhängigkeit hervorrufen.
Bericht von Florian, 8b  Der Preis ist das eigene Leben


Mit den körperlichen Folgen und den Risiken des Drogenmissbrauchs beschäftigten sich Sebastian und Florian:
Ihre Nachforschungen ergaben, dass Drogen sehr ernste Folgen für ihre Konsumenten haben:
1. Impotenz
Durch den Konsum von Drogen können Schäden im Erbgut der Menschen ent-
stehen. Außerdem verändert sich nach und nach die
Zellstruktur der männlichen Spermien. Bei
Schwangeren kann der Gebrauch bestimmter Drogen
zu Früh- und Fehlgeburten führen. Die Kinder von
diesen Frauen können bei der Geburt bereits
drogenabhängig sein.
2. Hirnschäden
Das Gehirn wird durch Drogenmissbrauch stark
geschädigt. Bei Versuchen mit Affen konnte man
die Schädigung von Hirnzellen feststellen. Meist
kann das geschädigte Gehirn wichtige Informationen
nur sehr langsam an die entsprechenden Körperteile
weitergeben.
3. Krebsrisiko
Das Lungenkrebsrisiko ist bei Zigarettenrauchern eigentlich schon sehr hoch, aber das von Cannabisrauchern ist noch fünf- bis zehnmal höher. Das
Immunsystem des Körpers kann durch die verstärkte
Zellteilungsunfähigkeit der weißen Blutkörperchen
ausgeschaltet oder nach und nach zerstört werden.
4. Herz- und Organversagen
Drogenabhängige verspüren oft keine Schmerzen
oder Müdigkeit. Die Folgen können beispielsweise:
Austrocknung, Versteifung der Muskeln, Nieren-
versagen, Herzversagen, Schlaganfall oder im
schlimmsten Falle Koma oder Tod sein.
5.Langzeitschäden
Da sich Drogen im Körpergewebe ablagern, können
ehemalige Abhängige noch Jahre später einen
Rückfall erleiden, ohne etwas konsumiert zu haben.
Psychische Folgen und Risiken
1. Bewusstseinsminderung
Abhängige glauben, dass sich ihr Bewusstsein
durch den Konsum von Drogen verstärkt, das
Gegenteil ist leider der Fall. Sie haben Probleme
mit ihrem Zeitgefühl. Dadurch bringen sie ihre
Handlungen oft nicht zeitlich auf die Reihe.
2. Abhängigkeit
Viel Süchtige fühlen sich nach der Einnahme von
Drogen "High". Sie haben das Gefühl, frei und
ohne Angst zu sein. Dieser Zustand endet,
wenn die Wirkung der Drogen nachlässt. Selbst
nach einer erfolgreich bekämpften Sucht können
gewisse Situationen auch Jahre später Ängste
und Psychosen hervorrufen.
3. Depression
Lässt die Wirkung der Drogen nach, scheinen die
Probleme größer zu sein als zuvor. Deshalb greifen
viele erneut zur Droge. Dadurch können Betroffene
ihre Probleme oft nicht mehr erkennen oder lösen.
4. Zerstörung der Intelligenz
Je länger der Drogenkonsum dauert, desto schwie-
riger wird es für den Abhängigen Dinge und Si-
tuationen wahrzunehmen und zeitlich zuzuordnen.
Ein amerikanischer Drogenexperte schreibt:
"Das ist das Fatale an Drogen. Man versucht
eine schmerzhafte Situation zu lindern, statt-
dessen vernebelt man das einzige Werkzeug, das
man hat, um das Problem zu lösen."
Obwohl viele Menschen die Gefahren kennen, die
durch Drogenkonsum entstehen, gibt es doch
immer wieder Meldungen von Drogentoten. Deshalb
finden wir den Ausspruch "Der Preis für Drogen ist nicht der Preis, den man
dem Dealer zahlt. Der wirkliche Preis ist immer
ein Teil des eigenen Lebens" sehr zutreffend.
Florian und Sebastian, 8b
 Drogenmissbrauch wird hart bestraft

Wenn man mit Drogen im Straßenverkehr erwischt wird, kann das Gericht dem Fahrer einen bis drei Monate die Fahrerlaubnis entziehen.
Wer im Rausch mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs oder mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich jemanden angreift, muss mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren rechnen, in minderen Fällen nur drei Monate bis fünf Jahre.
Wer sich fahrlässig durch Drogen oder andere berauschende Mittel in einen Rausch versetzt, wird mit Gefängnis bis zu fünf Jahren oder mit einer empfindlichen Geldstrafe bestraft.
Wenn man als Drogendealer mit Drogen oder anderen berauschenden Mitteln erwischt wird, kann man lebenslänglich hinter Gittern wandern.
Steffen, 7b 
 Rauchen kann tödlich sein


Man fragt sich, wo der Tabak herkommt. Im Grunde ist seine Entdeckung auf einen gravierenden Irrtum zurückzuführen. Der
berühmte entdecker Christoph Kolumbus landete nicht in Indien, sondern im heutigen Amerika, hat den
Tabak endeckt und mit nach Spanien gebracht.
Bei den Indianern werden so genannte Friedens-
pfeifen geraucht. Dies machen sie als Symbol der
Schlichtung eines Streites. Heute werden Pfeifen
oder Zigaretten aus einem ganz anderen Grund geraucht: Wer damit anfängt, kommt nur schwer wieder
davon los. Vor der Entdeckung Amerikas wurde in
Europa zum Beispiel Lavendel geraucht. Der Tabak
wurde am Anfang nicht in eine Zigarette gedreht,
sondern durch die Nase geraucht. Heute wird durch das Rauchen
Teer aufgenommen. Raucher, die zehn Zigaretten pro Tag inhalieren, haben eine um etwa drei Jahre geringere Lebenserwartung. Wer zwei Schachteln am Tag raucht, stirbt sogar acht Jahre früher. Es können sich folgende Krankheiten entwickeln:
Kehlkopf-, Speiseröhren-, Lungen-, Magen-,Nieren-,
Blasenkrebs und anderes. Von Asthma bis hin zum
Herzinfakt ist alles drin.
In Deutschland sind 34 Prozent der Bevölkerung Raucher, das
sind immerhin 19 Prozent weniger als in Griechenland.
Durch das Rauchen von Tabak kann bei Schwanger-
schaften dazu führen, dass die Neugeborenen nikotinabhängig zur Welt kommen und nach der Geburt eine Entziehungskur über sich ergehen lassen müssen. Außerdem ist Rauchen teuer. Denn man
muss nicht nur die Schachteln kaufen sondern es kommt
auch noch eine Steuer oben drauf. Manche Kinder
fangen an zu rauchen, weil sie sonst aus der Clique
geworfen werden(Gruppenzwang).
Die Freunde, die dich zwingen, sind nicht wirklich deine
Freunde. Das ist jedenfalls meine Meinung. Ich finde auch, dass es sich nicht lohnt, mit
dem Rauchen anzufangen. Das Risiko, schneller an
irgeneiner Art Krebs zu sterben, ist mir viel zu
groß.
Sebastian, 8b  Sabrina wird Autolackiererin


Sabrina Gläser hat Glück gehabt. Sie hat eine der begehrten Ausbildungsstellen bekommen. Voller Begeisterung stellte sie der 9a und Klassenleiterin Katharina Olszewski ihren Ausbildungsberuf zur Autolackiererin vor. Foto Katharina Olszewski  In der Welt der Arbeit

Sie absolvieren die achte Klasse. Da wird es Zeit, einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen. Klar, dass sich die Schüler der Hauptschule Stockstadt diese vom Lehrplan vorgesehene Chance nicht nehmen ließen. Fotos Brigitte Reinl-Braun 
 Betriebspraktikum

Vom 23. April bis 5. Mai haben die achten Klassen ihr Betriebspraktikum absolviert. Vielen hat es bei ihrer Beruftswahl sehr geholfen. Die Jungen der beiden Klassen hatten eher die handwerklichen Berufe und die Mädchen arbeiteten diese zwei Wochen meist in Betrieben mit Dienstleitungen. Einige jedoch hatten sich die Arbeitswelt anders vorgestellt, Vorstellungen, dass man nicht lernen muss und alles wie von selbst funktioniert, waren nicht selten. Grundsätzlich hat es jedoch allen gefallen. Es waren zwar ein paar Schüler dabei, die den gewählten Beruf später nicht ausüben wollen, aber dafür macht man ja das Praktikum, um sich den Beruf näher anzuschauen und danach zu wissen, ob einem der Beruf Spaß macht. Fotos Gabriele Suchanek
Bericht: Florian, 8b 
 Am Einstieg in die Berufskarriere gefeilt

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|  Schülerzeitungsredakteur Sebastian bei der Arbeit im Praktikum
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Wer in die achte Klasse geht, baut in einem Jahr bereits den Quali. Höchste Zeit also, um sich nach einem geeigneten Beruf umzusehen. Da kommt das im Lehrplan vorgesehene Betriebspraktikum gerade recht. Zwischen dem 23. April und dem 4. Mai war es jetzt soweit. Schülerzeitungsredakteur Sebastian machte bei der Firma Lederer ein Praktikum als Tischler (Schreiner). Hier sein Bericht: Ich habe in dieser Zeit viel über diesen Beruf gelernt. Wenn man dort arbeitet, muss man Aufträge von Kunden bearbeiten - z.B. Tische, Arbeitsplatten und Stühle zusammenbauen, schleifen, beizen und ölen. Ein Mitschüler aus meiner Klasse und ich durften zwar nicht viel machen, weil wir uns teilweiße noch nicht so gut auskannten. Aber immerhin, schleifen durften wir, zu Kunden sind wir auch gefahren und einmal durfte ich auch beizen. Meistens durften wir Bretter und Scheiben ins Lager bzw. in die Werkstadt tragen. Häufig haben wir auch beobachtet, was und wie die ausgebildeten Schreiner gearbeitet haben. Das hat mir viel Spaß gemacht. Über den Beruf kann ich eigentlich nur sagen, dass in diesem Betrieb ein sehr entspanntes Klima herrscht, außer es kommen Lieferungen zu spät, weil der LKW-Fahrer im Stau steht.
Ich fand das Praktikum gut und kann den Betrieb wirklich weiter empfehlen. Der Chef ist nett und der Betreuer auch. Meine Arbeitszeiten waren von
7 Uhr bis 16.15 Uhr und Mittagspause hatte ich von 12 bis 13 Uhr.
Bericht Sebastian, 8b  Dame vom Arbeitsamt lässt Schüler warten

Die 8.Klassen unserer Hauptschule waren im Abstand von einer Woche in der Stadt Aschaffenburg. Dort machten sie einen psychologischen Berufswahltest, um festzustellen, welcher Beruf zu ihnen passt. Dieser Test dauerte über drei Stunden. Bevor wir mit dem Berufswahltest anfingen, mussten wir in das Arbeitsamt. Als wir dort ankamen, hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit bis zur Öffnung des Gebäudes.
Wir mussten in das Zimmer 240 im 2. Stock. Alle erschraken, als aus dem Zimmer mit der Nummer 238 eine Frau herauskam und sagte: "Hallo 2, 4, 6, 8, 10 - einer fehlt, setzt euch mal hier hin und wartet, bis ich komme. Das Arbeitsamt ist weiß gestrichen und sieht so aus, als ob es mal ein Krankenhaus gewesen wäre. Als die Frau nach 30 Minuten endlich mit dem Telefonieren fertig war, kam sie zu uns und sagte, wir sollten in ein Zimmer mit Computer gehen. Der Test an sich ist nicht schwer, aber man saß die ganze Zeit über am PC, das ist auf die Dauer sowohl ermüdend als auch langweilig. Der Berufswahltest bestand aus zwei Teilen:
zuerst machte man einen schriftlichen (Diktat, Geometrie) und abschließend einen am Computer (Mathe:Grundrechenaufgaben, Textaufgaben; Logikaufgaben und Fragen Zur Berufswahl).
Bericht Sebastian und Florian 8b  Freiwilliges Betiebspraktikum


Ich habe in der ersten Ferienwoche vor Ostern ein Praktikum bei der Firma Linde, Nilkheim, im Bereich Metallverarbeitung (02.04. bis 03.04.07) und Elektro(04.04. bis 05.04.07) absolviert. Meine Betreuer waren jeweils zwei Auszubildende aus dem entsprechenden Bereich. An den ersten zwei Tagen habe ich Metall gebogen, gebohrt und gefeilt. Zum Bohren brauchte man eine Flüssigkeit die man währenddessen über die Bohrstellen schütten musste, um das beim Bohren heiß werdende Metall zu kühlen.
Die von mir angefertigten Werkstücke sind: eine Metallplatte, die ich mit einem Körner bearbeitet habe, ein Ringspiel und eine Bohrplatte. An den zwei Tagen in dem Bereich Elektro habe ich nur gelötet. Unser erstes Werkstück war ein Lotgitter. Dazu musste ich Drahtstücke über eine Schablone spannen und auf der Rückseite verlöten. Das zweite Werkstück war ein Galgen. Ich habe ein paar elektronische Teile auf eine Platte gelötet. Anschließend wurden ein Podest und der Galgen aus Holz gefertigt. Die Platte mit den festgelöteten Teilen wurden mit einer Blockbatterie und mit einer am Holzgalgen befestigten Glühlampe verbunden.
Anschließend wird ein Teil der Platten (Dimmer) eingestellt, so dass - wenn man ein Feuerzeug über ein Loch im Deckel hält - sich die Lampe einschaltet. Sie hält sich selbst am Leuchten. Durch anpusten der Glühbirne geht sie aus.
Mein Fazit: Es hat echt Spaß gemacht und ich habe einiges dabei gelernt.
Bericht Sebastian, 8b  Das Fasten der Christen

Fasten ist im Kern der Verzicht auf Speisen und Getränke. Dabei kann man auf jegliche Nahrung oder nur auf feste Speisen verzichten. Auch der Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel gehört dazu.
Warum ist es sinnvoll zu fasten?
Für das Fasten gibt es sicher verschiedene Beweggründe: Die meisten fasten vielleicht aus Gesundheits- oder Fitnessgründen, also um ihr Gewicht zu reduzieren. Heute weiß man ja noch besser als früher, dass das für die Gesundheit wirklich wichtig ist. Für andere hat Fasten etwas mit der Erfahrung von Freiheit zu tun. Sie möchten es noch einmal wissen, ob sie nicht abhängig geworden sind vom Essen überhaupt oder von bestimmten Genussmitteln. Und für manche bedeutet das Fasten schließlich auch ein Zeichen der Solidarität. Im Verzicht auf Nahrung kann man für sich und andere ausdrücken: Ich will mit Menschen, die hungern, mitfühlen. Das kann bis hin zum „Hungerstreik“ gehen, bei dem das Fasten eine Form der Demonstration oder sogar eine Art des politischen Kampfes werden kann.
Welche Formen des Fastens sind heute sinnvoll?
Vielleicht lohnt sich aber mal ein Freiheitstest: Bin ich wirklich noch frei von all dem, an das ich mich gewöhnt habe und was ja auch an sich nichts Schlechtes ist: das Glas Rotwein am Abend, die feinen Hörnchen zum Frühstück, die ganz bestimmte Marke bei den Drogerieartikeln…
Gut und sinnvoll finde ich – auch gerade für Kinder, wenn der Verzicht sichtbar einem anderen zugute kommt: Wenn beispielsweise das Geld für das sonst regelmäßig gekaufte Überraschungsei in das Kästchen wandert, das die Spenden für Not leidende Menschen aufnimmt und man so Hilfswerke wie Misereor oder Brot für die Welt unterstützt.
Und warum sollten Christen fasten?
Für Christen kommt zu all den sinnvollen Beweggründen und Formen des Fastens noch etwas hinzu: Das religiöse Fasten, also der Verzicht auf Speise und Trank, hat etwas mit der Zuwendung zu Gott zu tun; damit, dass ich etwas Gott zuliebe tue. Hier ist es ein Weglassen, etwas nicht tun. Dadurch wird für mich selbst – sozusagen körperlich – spürbar und erfahrbar: Gott, du bist da und ich zeige dir, dass ich es ernst meine mit meiner Wertschätzung für dich. Ich meine es so ernst mit dir, dass ich sogar auf etwas verzichte, was eigentlich ganz angenehm sein kann.
Die christliche Tradition spricht neben dem Fasten zugleich immer auch von Gebet und Almosen-Geben. (vgl. Warum fasten Muslime?)
Warum dieser Dreiklang?
Die Zuwendung zu Gott hängt immer auch mit der Zuwendung zum Menschen zusammen. Darum ist es sinnvoll, den Verzicht nicht nur mit dem Gebet, der ausdrücklichen Zuwendung zu Gott mit Worten zu verbinden, sondern auch mit einem Tun für die Menschen. Dass der Kern des Fastens mit solcher Zuwendung zu Gott und zu den Menschen zu tun hat, sieht man daran, dass das Fasten fast immer zusammen mit dem Beten und eben auch mit dem Almosen geben genannt wird. Fasten im christlichen Sinn meint immer: Nicht zuerst etwas für sich tun, sondern für Gott – und für die Menschen. Und dass solches Tun zugleich gut ist für mich und für unser Leben miteinander, ist meiner Meinung nach eine Erfahrung, die man mit Gott immer machen kann, auch wenn man vielleicht erst zweimal hinschauen muss, um es zu merken.
Tamara (7b) und Jessica (9)  Warum fasten Muslime?


Der Ramadan ist ein sehr gutes Vorzeichen für die Muslime der ganzen Welt. Die Muslime sollen während 30 Tagen (dem steigenen Mond entsprechend manchmal an 29 Tagen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten.
Dem Glauben nach wurde das heilige Buch der Muslime, der Koran, im Ramadam herabgesandt. Der Prophet Mohamed konnte nicht lesen und schreiben, wurde aber trotz dieser Tatsache von Gott als sein Bote ausgewählt.
Auf diese Weise wurde die Gottesbotschaft zur Menschheit gesandt. Fasten ist eine religiöse Pflicht für alle erwachsenen Muslime. Ausgenommen sind die geistig und körperlich Behinderten, Kranke, Reisende sowie schwangere oder stillende Frauen.
Diejenigen, die nicht fasten dürfen, können stattdessen eine bedürftige Person ernähren. Fasten wird als eine harte seelische und körperliche Übung angesehen, die zur Reife des Menschen dient, indem die Willenskraft, das Durchhaltevermögen und das Mitgefühl verstärkt werden.
Vor der Morgendaemmerung wird ein sahur (ein Morgenmahl) gegessen.Im Ramadan weckt ein`Davulcu`-Trommler die Einwohner zum sahur. Die davul genannte Trommel erfüllte zu einer Zeit, als es keinen Wecker gab, diese Funktion. Dieses Gesundheitsritual ist etwas Gutes. Dadurch kann jeder seine Willenskraft und seine Ausdaúer weiterentwickeln, um Schwierigkeiten des Lebens überwinden zu lernen oder den Armen zu geben.
Die letzen zehn Tage sind die wichtigsten des Fastenmonats Ramadam. Der Monat endet mit der Kadir gecesi, Kadir-Nacht (die Nacht, in der der Koran herabgesandt wurde). Dem Volksglauben nach gehen Wünsche und Gebete in jener Nacht in Erfüllung, Sünden werden vergeben. Der Ramadan ist ein Monat der Besinnung und Reinigung der Gesellschaft, der Brüderlichkeit, eine Zeit zur Auffrischung der Beziehungen. Im Anschluss an den Fastenmonat Ramadan wird das Ramadanfest (Ramazan Bayrami) gefeiert, im Volksmund häufig Zuckerfest (Seker Bayrami) genannt.
Seien Sie nicht überrascht, wenn ihre Lieblingsrestaurant während des Ramadan geschlossen ist oder kein Alkohol serviert wird.
Steffen, Burak und Muhammet (alle 7b)  Besuch in der Moschee: Imam erklärt den Islam


 Grundschüler wollten gar nicht mehr gehen


Der Begegnungstag zwischen Grund- und Hauptschülern dauerte länger als geplant. Den Viertklässlern gefiel es derart gut bei den Schülern der achten Hauptschulklassen, dass sie nicht gehen wollten. Erst mussten die 14-jährigen Hauptschüler noch eine Pausenhofrallye mit den großen Grundschülern veranstalten.
Die Achtklässler bereiteten diesen Tag eine Woche lang vor. Das Ziel der Begegnung: Die Kindern sollten sehen, dass die Hauptschule eine Schule ist, in die man gerne geht und wo man Spaß haben kann.
Zuerst wurden die Viertklässler in verschiedene Gruppen geteilt, die ca. 12-14 Schüler groß waren. Gruppenführer brachten sie an die verschiedenen Stationen, die Lehrer zusammen mit anderen Schülern leiteten. Von Kochen in der Küche bis Werken im Werkraum war alles dabei. Eine Schulhausführung wurde natürlich auch angeboten, die von den Gruppenführern selbst durchgeführt wurde.
Für die Schüler der 4. Klassen und denen aus dem 8.Jahrgang war es ein schöner Tag, nicht nur, weil sie keinen normalen Untericht hatten.
Bilder und Text: Florian 8b  Frühjahrsputz im Pausenhof

Der Elternbeirat mit Vorsitzendem Klaus-Dieter Hollstein an der Spitze hatte vorgesorgt: Zum Abschluss der Aktion für den Pausenhof gab es heiße Würstchen. Das hatten sich die zahlreichen Helfer aber auch verdient. Sie hatten die Beete und Wege von Laub gesäubert, den Tulpenbaum ausgeschnitten, die Obstbäume vor dem Schulhaus geschnitten, andere entfernt und neue gesetzt. Die Schüler, Eltern und Lehrer befreiten einige Beete von Unkraut, brachten Rindenmulch auf, bauten zwei Kompostsilos, restaurierten den Brunnen, die Schachfiguren und, und, und. Aufgrund der von Claudia Körner hervorragend organisierten Frühjahrsaktion, wurden alle wichtigen Arbeiten erledigt. Da versteht es sich von selbst, dass für den Herbst eine Wiederholung der Aktion geplant ist, und der Organisatorin der Applaus der Kollegen in der Besprechung des gelungenen Tages sicher war.
Fotos Frank Rabenstein 
 Wenn Lernen Spaß macht

Am Kreativtag der Hauptschule Stockstadt wurde gebastelt, gebacken, gekocht, gedruckt und gesungen.
Fotos Stephan Withelm 
 Alles drehte sich ums Osterei


 Rauschender Beifall unterm Sternenhimmel


Mucksmäuschenstill ist es, als der Schulchor Jingle bells anstimmt. Dabei sind die nahezu 200 Hauptschüler alle in der Aula versammelt. Der abgedunkelte Raum, die leuchtenden Kerzen, der geschmackvoll geschmückte Weihnachtsbaum und der Sternenhimmel zeigen Wirkung. Unter herzerfrischendem Beifall gehen die Sänger von der Bühne. Und schon stehen andere dort, um dem Stockstädter Nachwuchs eine Weihnachtsgeschichte vorzutragen. Die Rollen sind verteilt, den Part der Erzählerin hat Tamara Allig übernommen. Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit und Sicherheit die Siebtklässlerin die langen Textpassagen spricht. Die Lehrerinnen Claudia Körner und Monika Kroth haben zusammen mit den Schülern und Schülerinnen ganze Arbeit geleistet. Kein Wunder, dass Beifall aufbrandet. Bei Last Christmas, dem Wunschlied der Sänger, singt das Publikum sogar mit. Der rhythmussichere und variable Drummer Christian, die virtuose Keyboarderin Tugba, der Chor und die Solosängerinnen freuen sich sehr über den tosenden Beifall zum Abschluss der vorweihnachtlichen Schulfeier.
Weitere Bilder unter Bilder-Reservat.  Rauschender Beifall unterm Sternenhimmel


 Hallenbad abgerissen - Gemeinde beseitigt Kostenfalle


Sebastian und Florian wollten es ganz genau wissen. Sie führten ein Gespräch mit Bürgermeister Lothar Schaffrath. Im Brennpunkt stand der Abriss des Hallenbades.
Warum wurde das Hallenbad an der Hauptschule abgerissen?
Bürgermeister Lothar Schaffrath: Das Hallenbad wurde abgerissen, weil es einsturzgefährdet war. Außerdem waren die Kosten höher als die jährlichen Einnahmen. Dadurch musste die Gemeinde ein Defizit von 5,5 Millionen Mark hinnehmen. 1992 wurden 172 Jahres-
karten für Erwachsene (61) und für Kinder (111) verkauft. Trotz der
Einnahmen durch Tages -und Jahreskarten musste die Gemeinde noch
716000 Mark jährlich bezahlen, um das Hallenschwimmbad zu erhalten.
Seit wann gab es das Schwimmbad?
Das Hallenschwimmbad exestiert seit 1971.
Wie lange wurde das Hallenbad nicht genutzt?
Das Hallenbad stand fast 14 Jahre (von 1993 bis jetzt) unbenutzt.
Wie viel Geld kostet der Abriss?
165.000€ kostet der Abriss des alten Hallenschwimmbads
Was passiert nun mit dem Grundstück?
Das ist bis jetzt noch nicht entschieden.
Wann sind die Hartplätze der Grund- und der Hauptschule voraussichtlich fertig?
Die Hartplätze werden nicht wie geplant noch in diesem Jahr sondern erst
im Mai 2007 fertig gemacht, da die Bodentemperatur über 8°C betragen
muss um den roten Belag aufzutragen.  Ein neuer Belag für den alten Hartplatz


Der erste Schritt ist getan: Der alte Belag ist ab, die Grundlage für den neuen bereits gelegt. Bis zum Mai soll der Platz fertig sein. Dann kann er wieder für den Sportunterricht genutzt werden. Foto Frank Rabenstein 
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